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Geschichte

Die Chronik der Feuerwehr Speikern von 1895 bis heute

Am 12. November 1895 ließ der damalige Bürgermeister Konrad Wölfel eine Gemeindeversammlung beim “Vorderen Wirt” (Anwesen Pinzer) anberaumen, um über die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr zu beraten. In der Versammlung wurde der Wunsch geäußert, durch eine Einzeichnungsliste die männlichen Einwohner zum Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr aufzufordern. Es schrieben sich 29 Mann ein, so dass die Gründung in der damals noch kleinen Gemeinde gesichert war.

Dieser Zusammenkunft folgte die eigentliche Gründungsversammlung am 16. November 1895. Es erschienen wiederum 25 Mann, welche den Verein konstituierten, d.h. seine Verwaltungsorgane und Verwaltungsführer in geheimer Wahl bestimmten.

Die Gründungsvorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:
1. Vorstand : Konrad Wölfel (Bürgermeister)
1. Kommandant : Paul Bachmeyer
2. Kommandant : Wolfgang Maußner
Kassier : Johann Wölfel
Schriftführer : Friedrich Kroder
Zugführer : Konrad Späth

Mit Gründung der FFW Speikern wurden gleichzeitig auch die Statuten des Landesfeuerwehrverbandes einstimmig anerkannt.

Dieser Gründung folgte eine Menge organisatorischer Vereinsarbeit. Sämtliche Ausrüstungsgegenstände, Uniformen usw. mussten beschafft werden, so dass zunächst ein Kredit von der Vereinskasse aufgenommen werden musste. Diesen Kredit stellte dann auch der Vereinswirt Michael Bezold in Höhe von 6oo,- Mark mit einer jährlichen Verzinsung von 4% zur Verfügung. Die Vereinsarbeit fand ihren Niederschlag außer in den Generalversammlungen in der Abhaltung von sogenannten Monatsversammlungen.

Im Jahre 1902 wurde die Anschaffung eines Vereinsbildes beschlossen, welches die gesamte Wehr mit Ausrüstung zeigt. Dieses Vereinsbild ist heute noch im Vereinslokal untergebracht und vermittelt einen historischen Blick in die damalige Zeit.

Die Übungen wurden damals auch nicht vernachlässigt, denn es stand bereits eine Saug- und Druckspritze sowie eine Steigleiter und die sonstige Ausrüstung der gesamten Mannschaft zur Verfügung.

Auf die Kameradschaft im Verein war man besonders bedacht. Außer den üblichen Bällen wurde noch eine Gesangsabteilung gegründet und verschiedene Veranstaltungen durchgeführt.

Im Jahre 1910 konnte das 15-jährige Gründungsfest feierlich begangen werden, wobei es schon Diplome für 15-jährige Dienstzeit gab. Diese rührige Vereinsarbeit unterbrach der 1. Weltkrieg, der eine größere Anzahl aktiver Kameraden ins Feld führte. Vier von ihnen kamen aus dem Krieg nicht mehr zurück.

Die nun folgenden Jahre brachten Ereignisse in größerer Zahl, bei denen auch die Wehr desöfteren zum Einsatz bei Brandfällen kam.

Im Jahre 1921 konnte das 25-jährige Bestehen gefeiert werden, wobei bereits Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst verliehen wurden.
Am 06. November 1924 wurde unser langjähriger 1. Kommandant Paul Bachmeyer zum Ehrenkommandant ernannt. Er verstarb im Jahre 1931.

1938 wurde Kommandant Georg Elsinger zum Oberbrandmeister befördert.

Im Jahre 1941 verstarb unser langjähriger Vorstand Hans Kroder.

Im Jahre 1941 endeten die Aufzeichnungen.........

Durch fast restlose Einziehung der aktiven Mannschaft zum Wehrdienst wurde unsere Wehr wieder stark dezimiert. Nur eine kleine Gruppe alter Ordnungsmänner konnte den Feuerwehrdienst aufrecht erhalten, wobei es auch einige Male zu Einsätzen bei Bombenangriffen kam.
Wieder blieben viele Kameraden im Feld oder wurden vermisst.

Am 25.Mai 1946 wurde die Vereinsarbeit mit Neuwahlen unter Führung von Adam Schwindl (1. Kommandant) und Konrad Gramann (2. Kommandant) wieder aufgenommen. Georg Elsinger wurde bei dieser Versammlung zum Ehrenkommandanten ernannt.

Auf Vorschlag des 1. Kommandanten wurde 1948 Hans Haas zum 1. Vorstand gewählt.

Das 60-jährige Bestehen wurde 1955 mit den Wehren aus Neunkichen, Rollhofen, Kersbach und Ottensoos gefeiert.
Außerdem wurde eine Motorspritze und ein preiswerter gebrauchter Anhänger erstanden.

Im Jahre 1957 wurde das Feuerwehrgerätehaus in der Hersbrucker Straße errichtet, wobei durch die Arbeit der aktiven Kameraden viel Geld gespart wurde. -> Zeitungsbericht

In der Jahreshauptversammlung am 08. Dezember 1962 wurde die Anschaffung einer Fahne beschlossen. Die Vorstandschaft kaufte am 20. Dezember 1962 die Fahne für 1800.- DM bei der Firma Fahnen Koch in Coburg. Am 20. und 21. Juli 1963 fand die Fahnenweihe statt. Es spielte die FFW-Kappelle aus Herzogenaurach. Die FFw Neunkirchen wurde der Patenverein.
->Zeitungsbericht

Der Ankauf und die Einweihung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs (Ford Transit) wurde am 18. Dezember 1965 gefeiert.

Am 22. November 1966 verstarb unser langjähriger 1. Vorstand Hans Haas. Er wurde unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen.

Auf Vorschlag einer Mitgliederversammlung wurde beschlossen, dass der 1. Kommandant Georg Wölfel das Amt des 1. Vorstands übernimmt.

Im Jahre 1970 löste Erich Schwindl den bisherigen Kommandanten Georg Wölfel als Kommandant und Vorstand ab. Es wurde beschlossen, Georg Wölfel zum Ehrenkommandanten zu ernennen. Seine Urkunde erhielt er 1976. ->Zeitungsbericht

Am 01. März 1973 verstarb der langjährige Schriftführer Josef Brendel. Am 12. März folgte ihm Ehrenkommandant Georg Elsinger. Beide wurden unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen.

Um den Nachwuchs unserer Wehr zu sichern, wurde im Jahre 1980 eine Jugendgruppe gegründet. Diese zählte Mitte der 80ér Jahre zu den erfolgreichsten im Landkreis. Unsere Jugendgruppe belegte den 8. Platz bei der Bayerischen Landesausscheidung der Deutschen Jugendfeuerwehren.

Nach über 16 Jahren legte im Jahre 1983 erstmals wieder eine Gruppe die Leistungsprüfung der Stufe I (Bronze) ab.

Mit großen Einsatz der aktiven Kameraden wurde 1985 das Gerätehaus renoviert.

Im Jahre 1986 legten 2 Gruppen die Leistungsprüfung der Stufen I und II ab.

Am späten Abend des 01. Juli 1987 ereignete sich im Schnaittachtal ein katastrophales Unwetter, wovon auch Speikern betroffen war. Die Wehr war bis zum Abend des nächsten Tages mit Aufräumarbeiten und dem Auspumpen von Kellern beschäftigt.
->Zeitungsbericht

Am 14. Oktober 1988 wurde vom 1. Bürgermeister Roland Goldhammer ein neues TSF (Mercedes Benz 310) der Wehr übergeben. Die beiden Pfarrer Pöhlmann und Hauenstein weihten das neue Löschfahrzeug ein. ->Zeitungsbericht

Im September 1989 wurde die 700-jährige Gründung Speikerns gefeiert. Die Wehr veranstaltete eine Historische Schauübung und nahm in alten Uniformen am Festzug teil. ->Zeitungsbericht

Im Jahre 1991 legte wiederum eine Gruppe die Leistungsprüfung (Stufen III/1 und III/2) mit Erfolg ab.

Am 10. Januar 1992 fiel in der Jahreshauptversammlung der Beschluss, das 100-jährige Gründungsfest der Feuerwehr zusammen mit dem DSKB Speikern/Neunkirchen zu feiern.

Im Januar 1992 wurden in den Jahreshauptversammlungen der beiden Vereine die Mitglieder des Festausschusses gewählt. Der Festausschuss nahm daraufhin im Februar 1992 seine Arbeit auf. ->Zeitungsbericht

Ende 1992 erklärte der langjährige 1. Kommandant Erich Schwindl nach über 20-jähriger Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt.

In der Jahreshauptversammlung 1993 wurde er als Vorstand wiedergewählt. Sein Nachfolger als Kommandant wurde der bisherige 2. Kommandant Richard Twardzik. Als 2. Kommandant wurde Armin Glashauser gewählt.

Im Jahre 1993 erhielt die Wehr nach 38 Jahren eine neue Motorpumpe TS 8/8. Diese wurde am 10. August 1994 zusammen mit der Neunkirchner Pumpe eingeweiht.

In der Nacht des 20./21. Dezember 1993 ereignete sich ein gewaltiges Unwetter, dass das gesamte Pegnitz- / Schnaittachtal bis in die Nachmittagsstunden des nächsten Tages in Atem hielt. Auch Speikern war mit vielen überfluteten Kellern und Straßen stark betroffen. ->Zeitungsbericht

Am Nachmittag des 16. Juli 1994 brannte eine Feldscheune bis auf die Grundmauern nieder. Um das Feuer zu löschen, waren neben unserer Wehr 7 Nachbarswehren mit über 120 Mann im Einsatz. ->Zeitungsbericht

Am 04. Mai 1995 legten 2 Gruppen die Leistungsprüfung in verschiedenen Stufen ( I, II, III/1,III/2, III/3) mit Erfolg ab.
->Zeitungsbericht

Ebenfalls 1995 feierten die FF Speikern und der DSKB Speikern/Neunkirchen nach fast 4-jähriger Vorbereitung gemeinsam ihr 100-jähriges Gründungsfest mit folgendem Festprogramm:
26.08.1995: Festkommers mit Ehrungen
01.09.1995: Bieranstich durch Bgm Goldhammer; Zur Unterhaltung spielte die „Sommerseit´n“
02.09.1995. Großer Bunter Abend mit „German Hofmann und der Original Ochsenfurter Blasmusik“
03.09.1995: Großer Festzug durch Speikern
->Zeitungsbericht

An der Jahreshauptversammlung 1998 trat der langjährige 1. Vorstand Erich Schwindl von seinem Amt zurück; dadurch wurden Neuwahlen nötig.

Karlheinz Teuschel wurde von der Versammlung zum 1. Vorstand gewählt; er wird das Amt bis zu den Neuwahlen in einem jahr bekleiden.

1999 fanden die Neuwahlen folgendes Ergebnis:

1. Vorstand: Teuschel Karlheinz 19:0 (eine Enthaltung)
2. Vorstand: Sendlbeck Hermann 20:0
Kassierer: Haberberger, Heinz 20:0
Schriftführer: Netsch, Stephan 20:0
Jugendwart: Glashauser, Armin 20:0
Gerätewart: Bachmann, Helmut 20:0
Pressewart Teuschel, Björn 19:1
Revisoren: Haas Jürgen, Wölfel Rigobert 20:0
Beisitzer: Rettenbacher Helmut, Herbst Christian 20:0

Kurz vor den Neuwahlen im März 1999 trat der 1. Kdt Richard Twardzik von seinem Amt zurück. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:
1. Kommandant Hermann Sendlbeck
2. Kommandant Armin Glashauser

Im Juni 1999 veranstaltete die Wehr erstmals wieder ein Sonnwendfeuer. Es wurde von der Bevölkerung gut angenommen und soll wiederholt werden.

Die Wehr stellte einen Antrag auf Umbau des Gerätehauses an die Gemeinde. Es sollen ein Schulungsraum und eine Toilettenanlage angebaut werden. Außerdem entspricht das Tor nicht mehr den UV-Vorschriften.

2001 wurde der Wehr ein neues Gerät zur Verfügung gestellt. Der Hochdrucklöscher (Highpress) ist ab sofort einsatzbereit und erhöht die Schlagkraft der Wehr.

Eine Gruppe legte die Leistungsprüfung der Stufen I –VI ab.

Bei den Neuwahlen 2005 wurde Armin Glashauser zum 1. Vst. gewählt. ->Zeitungsbericht

Nach wiederholten Anträgen auf Umbau bzw. Neubau eines Gerätehauses erfolgte im Juli 2007 die Genehmigung; eines Neubaus in der Ortsmitte; durch die Regierung von Mittelfranken.
Nach den vorbereitenden Maßnahmen und Ausschreibungen erfolgt am 08.10.2007 der Spatenstich durch Bgm. Sägmüller, Vst. Glashauser, Kdt. Sendlbeck, Architekt Goldhammer und der Fa. Prögel. ->Zeitungsbericht
Nicht zuletzt durch die hohe Eigenleistung der Mitglieder konnte bereits am 14.Dez. 2007 das Richtfest gefeiert werden. ->Zeitungsbericht
Nach einen milden Winter und großen Einsatz von Mitgliedern und vielen Helfern, wurde im Mai 2008 der Abschluss der Rohbauarbeiten gefeiert.