Von Freitag, den 23.10. bis Samstag, den 24.10. stand für die Jugendfeuerwehren der vier Ortswehren Neunkirchen, Speikern, Kersbach und Rollhofen wieder eine besondere Herausforderung auf dem Programm: die traditionelle 24-Stunden-Übung, auch bekannt als Berufsfeuerwehrtag. Dabei wird der Alltag einer Berufsfeuerwehr möglichst realitätsnah simuliert. Neben verschiedenen Übungseinsätzen stehen auch Ausbildung, Teamarbeit und das gemeinsame Miteinander im Mittelpunkt. Den Auftakt bildete am Freitagabend zunächst der diesjährige Wissenstest, bevor die Jugendlichen in den anschließenden 24 stündigen Übungsdienst starteten. Das Nachtlager wurde im Feuerwehrhaus in Speikern aufgeschlagen.
Im Laufe der Übung wurden die Jugendlichen zu verschiedenen Einsatzszenarien alarmiert, bei denen sie ihr Können unter Beweis stellen und das zuvor Erlernte praktisch anwenden konnten. Dabei wechselten sie regelmäßig ihre Aufgaben innerhalb der Löschgruppen und konnten unterschiedliche Tätigkeiten kennenlernen – von der Arbeit am Strahlrohr über die technische Hilfeleistung bis hin zur Koordination eines Einsatzes.
Folgende Einsatzlagen wurden von den Jugendlichen gemeinsam abgearbeitet:
- Technische Hilfeleistung – Personenrettung: Einsatz am Kindergarten in Speikern
- Brandeinsatz B3: Alarmierung zum Sportheim in Kersbach, wobei sich die Lage glücklicherweise als Fehlalarm herausstellte
- Personensuche: Suche nach einer vermissten Person am Abenteuerspielplatz in Rollhofen. Dabei kam eine Drohne zum Einsatz. Durch die Unterstützung aus der Luft konnte die Personensuche realitätsnah geübt werden.
- Technische Hilfeleistung – Straße reinigen: Einsatz am Bauhof in Neunkirchen
- Technische Hilfeleistung – Personenrettung: Rettungsszenario beim Goller-Bauern in Kersbach
- Brandeinsatz B3: Brandübung am Sonnwendfeuerplatz in Speikern
Die verschiedenen Einsatzlagen forderten die Jugendlichen auf unterschiedliche Weise und sorgten dafür, dass es während des Berufsfeuerwehrtages nicht langweilig wurde. Besonders die Zusammenarbeit der vier Ortswehren und die Unterstützung durch eine Drohne machten die Übung zu einer abwechslungsreichen Ausbildungseinheit.
Neben den Einsätzen kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz. Gemeinsame Mahlzeiten und die Zeit zwischen den Alarmierungen boten Gelegenheit, sich auszutauschen und den Zusammenhalt über die Ortswehren hinweg weiter zu stärken. Den Abschluss des ereignisreichen Berufsfeuerwehrtages bildete am Samstagabend ein gemeinsames Grillen mit den Eltern der Jugendlichen. In gemütlicher Runde konnten die Erlebnisse der vergangenen Stunden noch einmal Revue passieren gelassen werden.
Ein herzlicher Dank gilt allen Ausbildern, Betreuern und aktiven Feuerwehrdienstleistenden der vier Ortswehren sowie allen weiteren Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement diese 24-Stunden-Übung ermöglicht haben. Ein besonderer Dank geht an Marc Gebhardt von fleyvex aus Lauf, der die Drohne inklusive Pilot kostenlos zur Verfügung stellte und damit die Übung unterstützte. Ein besonderes Lob gebührt natürlich auch den Jugendlichen, die mit großem Einsatz, Motivation und Teamgeist dabei waren.






























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